Berichte der Koordinierungsstelle
Die Koordinierungsstelle erstellt im Auftrag, Berichte zu unterschiedlichen Aspekten der Integration von behinderten, benachteiligten und ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen. Die Berichte sind nach Erscheinungsdatum geordnet.
Die EUSE wurde 1993 gegründet, um die Entwicklung von Unterstützter Beschäftigung für Menschen mit Behinderung in ganz Europa zu erleichtern und die Vernetzung mit anderen Organisationen und Verbänden auf europäischer und weltweiter Ebene zu fördern.
Für die 13. Konferenz von 27. bis 29. Mai 2019 in Amsterdam, Niederlande, wurde die Koordinierungsstelle vom Fonds Soziales Wien gebeten, sich als best practice Beispiel zu bewerben. Die Koordinierungsstelle wurde eingeladen einen Workshop auszurichten mit dem Schwerpunkt auf der Bedeutung von Übergängen für erfolgreiche Inklusion in den Arbeitsmarkt.
Sowohl Übergangsprozesse von Schule in Ausbildung und/oder Beruf, als auch die Förderung der Zusammenarbeit und Kommunikation wesentlicher Akteur*innen in diesem Bereich, sind seit vielen Jahren Kernaufgabengebiete der Koordinierungsstelle Wien Ausbildung – Beruf.
Die vorgetragene Präsentation steht nachstehend zum Herunterladen zur Verfügung: Präsentation (PDF)
Arbeitsfähigkeit und geschützte Beschäftigung
In Europa existiert eine Vielzahl an Angeboten, Maßnahmen und Leistungen für Menschen mit Behinderungen, die aufgrund der teilweise unterschiedlichen politischen Grundlagen, Aufbau und Beschaffenheit nur bedingt miteinander verglichen werden können. Nichtsdestotrotz wurden in den letzten Jahren gerade auf Ebene der Europäischen Union Versuche unternommen Unterstützungssysteme und Leistungen gegenüberzustellen.
Der Bericht (PDF) sowie die Zusammenschau (PDF) von ausgewählten europäischen Ländern und Inklusionsmodellen bieten einen Überblick über die Themen „Arbeitsfähigkeit und geschützte Beschäftigung“. Des Weiteren bietet das Handout Supported Employment Österreich (PDF) eine Übersicht von Projekten in Österreich, deren gemeinsames Ziel die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt ist.
Einstiegsvoraussetzungen in Ausbildungen und Kompetenzabklärung in Wien
In Wien sind im Auftrag von AMS, FSW, SMS und WAFF mehr als 300 Personen aus dem Fachbereich tätig, Jugendliche bei der beruflichen Weichenstellung und ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen oder auch in konkreten Berufsbereichen ausbilden. Eine der zentralen Aufgaben mit denen die Angebote alle (in unterschiedlichen Settings) beschäftigt sind, ist die Abklärung der Kompetenzen und Fähigkeiten der Jugendlichen, entweder
- aus der Perspektive der Beraterin, des Beraters/Coach: um zu klären welche beruflichen Ausbildungs- oder Vorbereitungsschritte möglich bzw. notwendig sind, oder
- aus der Perspektive der Ausbildnerin, des Ausbildners/Ausbildungseinrichtung: um zu klären ob die Person die notwendigen Anforderungen für die Ausbildung mitbringt.
Die Koordinierungsstelle Wien Ausbildung – Wien führte 2016 eine Befragung bei Angeboten der Wiener Ausbildungsgarantie zum Thema „Einstiegsvoraussetzungen in Ausbildungen (Ausbildungsreife) und Kompetenzabklärung“ durch und veranstaltete am 26. November 2016 eine Fachtagung bei der die Ergebnisse den Beteiligten und der Fachöffentlichkeit vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurden: Präsentierte Ergebnisse der Fachtagung (PDF)
Situation beruflicher Integration von Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund
Der Bericht (PDF) ist eine Zusammenfassung von Analysen, Daten und Informationen, die im Rahmen von Veranstaltungsbesuchen, Gesprächen mit Expert*innen sowie umfangreichen Recherchen erhoben wurden. Dargestellt werden Begriffsdefinitionen, grundlegende Informationen bezüglich des Entwicklungsverlaufs, Daten zu Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund in Österreich sowie Informationen über vorhandene Projekte, Angebote und Empfehlungen. Im letzten Teil des Berichts werden potentielle Handlungsfelder aufgezeigt.
Situation beruflichen Integration junger Menschen mit psychischer Erkrankung in Wien
Im Rahmen von Arbeitsgruppen mit Expert*innen wurde die Situation von Jugendlichen mit psychischer Erkrankung in Wien erhoben und Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert. In einem Bericht (PDF) wurden Ergebnisse sowie vorangegangene Recherchen und Analysen zusammengefasst. Dieser umfasst die Darstellung der Ausgangslage und Zielgruppe, die Abbildung der Bedarfslage in Wien sowie eine Übersicht wesentlicher Kriterien für die Entwicklung neuer Maßnahmen.
Situation beruflicher Integration junger Menschen mit Hörbehinderung in Wien
Der Bericht (PDF) ist die Zusammenfassung von Recherchen, Analysen und Informationen, die im Rahmen von Gesprächen mit Expert*innen erhoben wurden. Dargestellt werden grundlegende Informationen zu Hörbehinderung und deren Auswirkungen im Entwicklungsverlauf, Daten zu Menschen mit Hörbehinderung in Österreich sowie Informationen zu Bildung, beruflicher Integration und Unterstützungsangeboten für Menschen – und insbesondere Jugendliche – mit Hörbehinderung in Wien. Der letzte Teil des Berichtes bildet einige Empfehlungen zur Optimierung der Situation für – insbesondere junge – Menschen mit Hörbehinderung in Wien ab.
Situation beruflicher Integration junger Menschen mit psychischer Erkrankung in Wien
Der Bericht (PDF) ist eine Zusammenfassung von Recherchen, Analysen und Informationen, die im Rahmen von Gesprächen mit Expert*innen erhoben wurden. Die drei Teile umfassen erstens die Darstellung der Zielgruppe und ihrer Merkmale, zweitens die Erhebung der vorhandenen Angebote in Wien und abschließend den Entwicklungsbedarf.