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MA17: Antisemitismus im Zeitverlauf
Der Antisemitismus weist große Beharrlichkeit auf. Er stellt ein über Jahrhunderte kulturell verankertes, binäres Wahrnehmungs- und Wertungsmuster dar. Der christliche Antisemitismus begann sich im 18. Jahrhundert zum völkischen zu transformieren. Dieser radikalisierte sich im 19. Jahrhundert zum rassistischen Antisemitismus und Anfang des 20. Jahrhunderts weiter zum NS-Erlösungsantisemitismus. Nach Auschwitz wird vom sekundären Antisemitismus gesprochen. Nach 2000 rückte der israelbezogene (“Neue”) Antisemitismus ins Zentrum der Kritik. Der Vortrag und die Diskussion beschäftigen sich mit antisemitischen Traditionen, aktuellen Bedrohungen und möglicher Prävention.
Zielgruppe: Der Vortrag richtet sich an Menschen, die in ihrem Alltags- und Berufsleben mit Zuwander*innen sowie Flüchtlingen in Kontakt sind oder mehr über die unterschiedlichen migrantischen Communitys erfahren möchten.
Vortragende: Andreas Peham (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands)
Ort: Amtshaus Rudolfsheim-Fünfhaus, Seminarraum der Abteilung Integration und Diversität (MA 17), Gasgasse 8-10/Stiege 1/ 1. Stock links, 1150 Wien
Anmeldung online: über das Formular
Weitere Informationen unter: Wien.Vielfalt.Wissen
